Die Zukunft von Sozialen Medien

In heutigen Zeiten, wo fast alle Geräte Internetfähig sind und wir immer und überall online „sein müssen“ ist es sicherlich nicht uninteressant, etwas weiter in die Zukunft zu denken. Werden die sozialen Medien wie Facebook & Twitter wieder von der Bildfläche verschwinden oder werden sie endgültig den Einzug in unser aller Leben finden?

Die aktuelle Situation

Wie oben geschrieben ist ja heute fast jeder Mensch zu jeder Zeit erreichbar und vernetzt. Wir gehen zum Mittag in das Restaurant gegenüber und geben bei Facebook unseren aktuellen Standort an. Im Büro hat der unfreundliche Kollege uns erneut seinen Kaffeebecher über die Schulter gegossen. Diese Frechheit ist uns natürlich einen „Tweet“ bei Twitter wert.
Und wenn sich unser Haustier mal wieder daneben benimmt, so ist es natürlich Pflicht, dies auf Video festzuhalten und später bei Youtube hochzuladen – oder man hat gleich per mobilem Gerät (Smartphone, iPad etc) einen „heissen Draht“ zum grössten Videoportal.

So sieht die Situation aktuell aus. Was auch immer wir tun, es muss in den sozialen Netzwerken landen. Aber warum ist das der Fall? Und wie konnte man noch vor einigen Jahren ohne all dem Leben?
Werfen wir einen Blick in die Zukunft von Social Media. Dabei ist zu beachten, dass diese Zukunft auf meinen Schätzungen bzw. bisherigen Erfahrungen basiert. Es kann sich also jeder Leser ein anderes Urteil über die Zukunft der sozialen Medien bilden.

Die Situation in 5 Jahren

Manch einer möchte es vielleicht nicht mehr missen, immer und überall zu vermelden, was gerade getan wird. Für andere wiederum ist das einfach nur nervend und wenn man gesteht, dass man nicht bei Facebook ist, wird man angeschaut, als ob die Welt untergehen würde.
Ich lehne mich an dieser mal soweit aus dem Fenster und behaupte, dass die sozialen Medien noch mehr Einfluss auf unser Leben haben werden und alles noch mehr zusammenwächst.
Müssen heute schon Zeitungen bzw. Magazine fast um das überleben kämpfen, wird sich auch diese Situation bis dahin verschlimmert haben. Status und/oder News-Meldungen verbreiten sich sich schon heute wie ein Lauffeuer und gerade Twitter wird in 5 Jahren noch existieren und einer der wichtigsten Kanäle sein, der auch von Nachrichtenkanälen im TV genutzt werden wird, um immer die aktuellsten Meldungen zu liefern.
Auch Facebook wächst unaufhaltsam. War vor wenigen Jahren noch MySpace der absolute Renner, so kennen heute nur noch wenige diesen Dienst.
Nachdem ja verkündet wurde, dass Facebook das ganze Leben eines Nutzers in seinem Profil darstellen will, machten die Datenschützer laut. Ich bin mir jedoch sicher, dass genau dieses Vorhaben dafür sorgen wird, dass wir in 10 Jahren nicht mehr ohne Facebook leben werden.
Ein gutes Beispiel ist da Google: gab es am Anfang nur eine einfache Suchfunktion, ist es mittlerweile zur Internet-Maschinerie #1 geworden. Google Plus, Analytics & Co. sind nicht mehr wegzudenken. Ich schätze allerdings, dass Google Plus ein „Nischenprodukt“ bleiben wird bzw. so erfolgreich wie Google Buzz werden wird.
Man würde in 5 Jahren wohl seinen Kühlschrank oder die Mikrowelle über Facebook steuern können.
Ich möchte allerdings behaupten, dass sich bei Youtube nicht viel ändern wird. Man wird auch weiterhin jederzeit Videos hochladen und verteilen können. Aktuell wird angegeben, dass jede Minute Videomaterial von 24 Stunden auf Youtube hochgeladen wird. Diese Zahl wird sich vielleicht noch steigern, aber viel mehr wird sich da nicht tun.
Oder gibt es bald keine TV Sender mehr und wir schauen alle nur noch Youtube?

Unternehmen ohne Social Media-undenkbar!

Es war zwar bisher auch schon so, dass man als Unternehmen auf Facebook, Twitter & Co. setzen sollte, doch im Laufe des neuen Jahres wird kein Unternehmen mehr darum herumkommen. So steigt der Anteil der Firmen, die in Social Media Marketing investieren, um die Bekanntheit ihrer Marke zu noch mehr an. Entscheidet sich ein Unternehmen für diesen Werdegang und investiert in soziale Netzwerke wie Facebook, können damit Bindungen zu Kunden hergestellt oder das Interesse am eigenen Produkt vergrößert werden.

Facebook als ultimative Social Media Marketing Maschine

Das der von Datenschützern gern als Teufelswerk angesehene Riese „Facebook“ auch in diesem Jahr noch weiter anwachsen wird, ist kein Wunder – der Ansturm ist nach wie vor ungebrochen. Kein anderes soziales Netzwerk zieht dermaßen Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen an.
Doch wieso ist dem so?
Die Zahl der Nutzer wird im Laufe des neuen Jahres auf über eine Milliarde Nutzer ansteigen. Schon bisher ist es eine ideale Plattform, für seine Marke zu werben. Auch als Kommunikationsmittel mit Kunden und Interessenten ist es ein geniales Werkzeug. Jeder kann sich auf Facebook eine Fanpage für sein Unternehmen erstellen lassen bzw. selber erstellen. Hinzu kommt, dass man ein freies Budget wählen kann, um Werbung in diesem sozialen Netzwerk zu schalten.
Aber was bringt geschaltete Werbung auf Facebook? Man muss unterscheiden, ob man für eine Fanpage auf Facebook selber oder für eine externe Website wirbt. Ob man eine Fanpage braucht oder nicht, muss jeder für sich selber klären. Feststeht jedoch, dass selbst die kleine Elektriker-Firma von nebenan 2018 nicht mehr an Werbung auf Facebook vorbei kommen wird. Die Nutzerzahlen steigen und steigen, Werbung muss nicht teuer sein und die Zielgruppe lässt sich genauestens bestimmen.
Facebook ist der Quasi-Standard, was Social Media angeht!

Google+ & Twitter

Google hat bisher keine Zahlen herausgegeben, wie es mit dem relativ neuen social Network bergauf oder -ab geht. Daraus Schlüsse zu ziehen, wäre natürlich völlig überstürzt. Noch fehlen (meiner Meinung nach) einige Zusätze, die Google+ wirklich lohnenswert machen. Nicht zuletzt eine Möglichkeit, eine Fanpage individueller zu gestalten. Doch auch Google+ wird weiter anwachsen und die dritte Rolle neben Facebook und Twitter behalten.
Unabhängig davon, ob Twitter nun Werbung integrieren wird oder nicht – die Kommunikation von Unternehmen mit Kunden wird auch im neuen Jahr weiter ansteigen. Micro Blogging heißt das Zauberwort. Unternehmen veröffentlichen kurze Statusmeldungen – zum Beispiel als eine Art Help Desk für Produkte oder einfach nur Neuigkeiten über die aktuellsten Entwicklungen.

Fazit

Ich möchte lediglich einen kleinen Ausblick auf das noch ganz frische Jahr werfen und damit abschließen, dass man als Unternehmen nicht mehr um soziale Medien herumkommen wird. Und damit meine ich nicht nur große Unternehmen, sondern auch kleine, lokale Geschäfte.
Wer 2018 nicht wenigstens mit einem kleinen Werbebudget in Social Media investiert, wird keine Bindung zu neuen Kunden herstellen können.

Und was ist der Unterschied zum Jahr 2017?

Das 2018 ein entscheidendes Jahr werden wird (das ist vielleicht ein wenig drastisch ausgedrückt, aber etwas passenderes wollte meinen Finger nicht entgleiten), was Social Media angeht. Unternehmen, Webseiten und Blogs werden mehr und mehr auf die recht jungen Medien setzen müssen, um halbwegs Schritt halten zu können mit den Mitbewerbern/Konkurrenz.

Für Unternehmen sind die sozialen Medien eigentlich eine geniale und günstige Marketing Möglichkeit. Privatanwender werden zu gläsernen Menschen und geben fleissig Statusmeldungen ab, die eigentlich niemanden interessieren. Trotzdem verzeichnen soziale Netzwerke wie Facebook einen immer grösser werden User-Zufluss. Was auch immer die Zukunft bringt, wir werden Facebook, Twitter und wie sie alle heissen so schnell nicht wieder untergehen sehen.
In einem weiteren Artikel werde ich sachlich auf die Vorteile der gängigsten Netzwerke eingehen und erklären, warum diese für Unternehmen ein so geniales Marketing Instrument sind.